• Gipfel aus Polycarbonat in Karlsruhe - Forschungsbau von Behnisch Architekten



    17.01.2020
    Polycarbonat auf der Fassade ist beliebt. Besonders in Verbindung mit Holz vermittelt das transluzente, wunderbar für den Selbstbau geeignete Material etwas Avantgardistisches und Kreatives. Den Eindruck hinterlassen zumindest aktuelle Beispiele wie ein Minihaus in Ungarn, ein Skaterpark in Dänemark oder – ganz prominent – OMAs Umbau eines Ausflugslokals zum Garage Museum in Moskau. Mit dem Energy Lab 2.0 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) greifen Behnisch Architekten (Stuttgart) dieses Image von Polycarbonat auf, schließlich soll ihr Neubau eine zukunftsweisende Forschungsplattform beherbergen. Gleichzeitig ruft das Büro mit einer markanten Sheddach-Architektur ein Motiv von Industrie und Wissenschaft wach, wo nicht nur der Kunststoff, sondern vor allem die hinter ihm stattfindenden Forschungsaktivitäten zu verankern sind. Im Energy Lab auf dem Campus Nord der Karlsuher Universität sollen Studierende und Wissenschaftler*innen künftige Systeme zur Stromgewinnung erforschen und damit nichts Geringeres als die allgemeine Wende zu erneuerbaren Energien mit vorantreiben. In einem Anlagenverbund werden elektrische, thermische und chemische Energieströme sowie neue...

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  • Limesmuseum Aalen - Sanierung und Neugestaltung von Egger Kolb und Atelier Brückner



    17.01.2020
    Der obergermanisch-raetische Limes als Außengrenze des römischen Reichs bestand zwischen 100 und 250. Zwischen Rhein und Donau lief er in gezackter Linie durch das heutige Mittelfranken und Württemberg. Seit 2005 gehört der Limes zum UNESCO-Weltkulturerbe, wobei inzwischen klar ist, dass seine Funktion eher wirtschaftlicher denn militärischer Natur war. Nichtsdestotrotz befand sich an dieser Grenzlinie im heutigen Aalen eines der größten Reiterkastelle des Römischen Reichs, dessen Überreste zu den wichtigsten Zeugnissen des Limes gehören. An der Peripherie des Ausgrabungsfelds entstand 1964 nach Entwurf von Emil Leo ein erster Ausstellungsbau, der in den Jahren 1981 und 2000 von Knut Lohrer und Dieter Herrmann aus Stuttgart erweitert und umgebaut wurde. Egger Kolb Architekten (Stuttgart) haben den Gebäudekomplex, der 1983 mit einer Anerkennung im Deutschen Architekturpreis und 1984 mit dem Hugo-Häring-Preis ausgezeichnet wurde, energetisch saniert und die Innenräume neu geordnet. Die ebenfalls neue Ausstellungsgestaltung stammt von Atelier Brückner (Stuttgart). Besucher*innen werden die Umgestaltung, die auf Wettbewerbsgewinne im Jahr 2015 (Gebäude) und 2016 (Ausstellung)...

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  • Piazza Insalata - Baden gewinnt Schweizer Wakkerpreis 2020



    17.01.2020
    Jährlich vergibt der Schweizer Heimatschutz den Wakkerpreis an eine Gemeinde in der Schweiz, die sich mit besonderem Engagement in der Ortsplanung hervorgetan hat. Dazu gehören der bewusste Umgang mit historischer Bausubstanz, die Förderung gestalterischer Qualität im Neubau und eine auf Menschen und Umwelt gerichtete Erhöhung der Lebensqualität. Diese im deutschsprachigen Raum bisher ohne Vergleich stehende Auszeichnung wird in der Schweiz seit 1972 vergeben, zuerst ermöglicht durch ein Vermächtnis des Genfer Geschäftsmanns Henri-Louis Wakker. Zuletzt wurde 2019 die Gemeinde Langenthal ausgewählt und im Jahr zuvor erstmalig eine Stiftung – die Nova Fundaziun Origen. Gleich zu Beginn des Jahres 2020 wurde nun die Stadt Baden gekürt, zum fünften Mal eine Gemeinde des Kantons Aargau. Clever investieren in öffentliche Freiräume und stoisch an der Verkehrsplanung weiterarbeiten – so in etwa lässt sich das Konzept der Badener Stadtplanung zusammenfassen. Die Zentrumsstadt mit 19.000 Einwohnern liegt im dicht besiedelten Limmattal in der Metropolregion Zürich und bildet einen bedeutenden Verkehrsknotenpunkt in der Schweiz. Ein dichtes Netz aus regionalen Buslinien, Gleisanlagen und...

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  • Zukunft am Fujiyama - BIG planen Smart City für Toyota



    17.01.2020
    Klingt nach Science-Fiction, soll aber schon bald Realität werden: Das dänische Architekturbüro BIG Bjarke Ingels Group (Kopenhagen/ New York) plant derzeit im Auftrag der Toyota Motor Corporation eine Stadt, in der jegliche Form der Mobilität im Alltag – vom morgendlichen Kaffeebrühen bis zur abendlichen Fahrt ins Restaurant – automatisiert und klimaneutral vonstatten gehen soll. Der Spatenstich für das Projekt Woven City am Fuß des Vulkans Fuji ist bereits für 2021 geplant, danach wird in mehreren Etappen weitergebaut. Die visionäre Woven City wird auf einem circa 70 Hektar großem ehemaligen Fabrikgelände unweit der Stadt Susono in der Präfektur Shizuoka entstehen. Als Labor für Industrie, Forschung und für Privatpersonen sollen hier alternative Formen der Mobilität getestet und optimiert werden, kombiniert mit Wohn- und Geschäftshäusern, in denen Arbeiter und Forscher untergebracht sind. Als primäre Energiequellen für die Fahrzeuge werden Solarenergie, geothermische Energie und die bisher weniger bekannte Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie genutzt. Bislang stellt Toyota Motor zwei Fahrzeuge nach diesem Konzept für die Woven City bereit, die e-Palette und das i-Walk. Während...

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  • MakroPro 2.0 von Wiśniowski - von Grund auf neu konstruiertes Industrie-Sektionaltor

    Wiśniowski hat sein neues Sektionaltor MakroPro 2.0 nicht nur komplett neu entwickelt, sondern produziert es auch in einem neu errichteten Werk selbst. Das Unternehmen will so alle Merkmale eines modernen Tores in einem Produkt zusammenführen. mehr


  • Schick: Freitragende Einfahrtstore aus Ganzglas

    Das Systemtor „Schwebendes Glas“ von Supeero, einer Marke der Berner Torantriebe, ist gedacht für die repräsentative Einfahrten von Villen und Firmengebäuden. Die freitragende rahmenlose Glasscheibe kann hoch­transparent oder getönt sein und lässt sich vielfältig bedrucken. mehr


  • Planung von Schranken und einer Parkraumbewirtschaftung

    Parkraum ist immer häufiger ein knappes Gut. Dort, wo ein Defizit an Stell­plätzen besteht oder verschiedene Nutzergruppen um den knappen Park­raum konkurrieren, sorgen Schranken und gegebenenfalls Bezahlsysteme für die Regelung von Zu- und Ausfahrt. mehr


  • Ampelregelung bei mehreren Tiefgaragen und nur einer Zufahrt

    Städtische Verdichtung führt vielerorts zu einem Platzmangel, der sich auch auf Tiefgaragenzufahrten auswirkt - so dass zum Beispiel eine Zufahrt mit Y-Regelung für getrennte Parkflächen genutzt wird - doch dann muss ggf. der Verkehr aktiv geregelt werden. mehr


  • Novoferm-Antriebe hören jetzt auf Steuerungsbefehle von Innogy

    Novoferm setzt auf Systemoffenheit, wenn es um die Integration der Gara­gen­tor­steue­rung in eine Smart Home-Applikation geht. In diesem Sinne unterstützen Antriebe des Tor- und Türspezialisten jetzt das Innogy-Sys­tem. mehr


  • Prime-Garagentor: Bei Wiśniowski das Maß der Dinge

    Ein Garagentor sollte elegant, gut gedämmt und solide sein. Denn schließ­lich schützt es neben einem oder mehreren Autos mitunter auch weitere Dinge von Wert. Gedämmte Garagentoren und hochwertige Schließ­sys­teme sind deshalb in jedem Fall empfehlenswert. mehr