• Familienzimmer: Ein Raum, viele Möglichkeiten - BAUNETZWOCHE#565



    22.10.2020
    • Dossier: Das Familienleben ist in Bewegung, und die Räume sind es ebenfalls. Wo früher klare funktionale Zuordnungen herrschten, wird heute täglich neu verhandelt. Der Begriff „Familienzimmer“ beschreibt darum weniger eine bestimmte Funktion, als das Prinzip, dass hier alle einen Raum gemeinsam nutzen – was fürs Wohnen ebenso gelten kann wie fürs Schlafen. Was folgt daraus für die Architektur?
    • Kindheitserinnerungen: Ahu Dural wuchs in der Berliner Siemensstadt auf, jetzt beschäftigt sich die Künstlerin vor Ort mit der Gestaltung des Stadtteils – in einem früheren Atelier von Hans Scharoun.
    • Willkommen im Spa: Das Het Nieuwe Instituut in Rotterdam widmet der energetisierenden Wirkung von Lithium eine ebenso erholsame wie nachdenkliche Ausstellung.
    Bild: Juno’s House, Nook Architects, Barcelona, Foto von Nieve / Yago Partal

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  • Neuste Gotik - Feilden Fowles erweitern Klosteranlage in Nordengland



    22.10.2020
    Es ist ein schlaues Detail, mit dem Feilden Fowles (London) ihren neuen Pavillon in die Jahrhunderte alte Umgebung der Kathedrale von Carlisle in Englands Norden integrieren: Die gotisierenden Bögen des eingeschossigen Baus orientieren sich in Größe und Format am Stirnfenster der Westfassade des alten Refektoriums aus dem 15. Jahrhundert. Dieses gehörte früher zum Augustinerklosters, das dem heute noch bestehenden, inzwischen natürlich anglikanischen Bischofssitz beigestellt war.

 Die historisierende Ergäzung, die als Zugangsgebäude zum Refektorium ebenso wie als Besuchercafé für die Gesamtanlage dient, greift den roten Sandstein der benachbarten Gebäude auf. Dessen Bearbeitung erfolgte in einer hybriden Technik aus handwerklicher Bearbeitung und CNC-Schnitt. Die flächigen Fenster mit schlanken Profilen setzen dabei einen eindeutig zeitgenössischen Akzent. Feilden Fowles, die ursprünglich eine kantigere Erweiterung favorisiert hatten, gelingt so eine gute Balance. Besucher*innen betreten zunächst das helle Café und gelangen von dort über einen lichten Verbindungsbau, der in Zusammenarbeit mit Structure Workshop entstand, ins historische Refektorium. Eine Treppe führt hinauf in den...

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  • Gelber Klinker, goldene Schindeln - Dachaufbau in Hamburg von Alexander Thomass



    22.10.2020
    Der Hamburger Stadtteil Ottensen war bis zum Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Industriestandort Norddeutschlands. Heute gehört das Viertel im Bezirk Altona zu den beliebtesten Wohngegenden der Hansestadt. Engstehende Gründerzeitbauten mit kleinteiliger Ladenzone prägen insbesondere die Straßenzüge in Bahnhofsnähe, kriegsbedingte Lücken wurden vielfach mit funktionalen Flachbauten geschlossen. Gute Voraussetzung zur Nachverdichtung also, die hier neben Abriss/Neubau oder Anbauten erfreulicherweise auch einige Dachaufbauten hervorbrachte – zuletzt von Alexander Thomass (Neuenhagen bei Berlin), der dort kürzlich ein viergeschossiges Wohngebäude der 1950er Jahre aufstockte. So technisch spektakulär wie bei der ebenfalls von Thomass realisierten Berliner Dachterrasse mit pneumatischem Dach geht es in Ottensen nicht zu. Die beengte Umgebungssituation erforderte allerdings den Verzicht auf einen Hochbaukran und den reduzierten Einsatz von Ortbeton. Die bereits voll ausgenutzte Horizontalaussteifung und Gründung des Bestands begingte außerdem eine behutsame statische Ertüchtigung sowie die möglichst leichte Konstruktion der Aufstockung. Aufgrund der geringen Geschosshöhe des Sockelbaus...

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  • Interdisziplinäre Gartenkunst - Neuzugänge bei den Jardins de Métis in Québec



    22.10.2020
    Vor rund 100 Jahren begann Elsie Reford, das Grundstück rund um ihre Fischerhütte am heutigen Rivière Mitis in eine paradiesische Grünanlage zu verwandeln. Etwa drei Jahrzehnte Arbeit stecken in ihrem Outdoor-Projekt, das insgesamt 15 Gärten umfasst. Die „Reford Gardens“ oder auch „Les Jardins de Métis“ befinden sich in Grand-Métis, einer kleinen Gemeinde in der Region Bas-Saint-Laurent in Québec, die direkt am Sank-Lorenz-Strom liegt. Sie wurden im Zeitraum von 1926 bis 1958 realisiert. In Fortsetzung der von Reford begonnenen Tradition, innovative Ideen der Gartengestaltung zu entwickeln, wurde im Jahr 2000 das International Garden Festival ins Leben gerufen. Seither tragen (Landschafts-) Architekten, Künstler*innen und Designer dazu bei, die Vielfalt der Gärten stetig zu erweitern. Im Rahmen der Veranstaltung lädt ein Auswahlkomitee jährlich zur Teilnahme an ihrem Call for Proposals ein. Die daraus hervorgehenden, meist temporären Installationen und Interventionen werden von Juni bis Oktober in den Reford Gardens gezeigt. Die schönsten Beiträge bleiben aber auch oft für die darauffolgenden Jahren erhalten. Dadurch entsteht eine Art Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart,...

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