• Von San Riemo nach Freihampton - Wettbewerb der Kooperative Großstadt in München entschieden



    16.07.2019
    Am Freitag wurde in München-Freiham der Wettbewerb „Freihampton“ für 42 Wohnungen entschieden. Auslober ist die 2015 aus einer Initiative von jungen Architekten entstandene Genossenschaft „Kooperative Großstadt“. Sie hatte bereits 2017 mit dem Verfahren für das Wohnprojekt „San Riemo“ für Aufmerksamkeit gesorgt. „Freihampton“ ist der zweite offene Wettbewerb, dessen Ergebnis in einer öffentlichen Jurysitzung ermittelt wurde. Nadin Heinich war vor Ort und sprach mit dem Vorstand der Genossenschaft Markus Sowa über die Hintergründe und Ziele. Interview: Nadin Heinich Herr Sowa, ich hatte den Eindruck, dass viele in der Jury unter Vorsitz von Verena von Beckerath gerne eine zweite Überarbeitungsrunde durchgeführt hätten, es gleichzeitig aber auch ein großes Bewusstsein für den engen zeitlichen und finanziellen Rahmen gab. Haben Sie von San Riemo gelernt? Markus Sowa: Der Spagat zwischen experimentellen Projekten und Realisierbarkeit ist eine Reaktion auf den Wettbewerb San Riemo. Damals haben die Kosten im Preisgericht keine so große Rolle gespielt. Es gab einen eindeutigen ersten Preis. Erst später wurde uns klar, dass die Realisierung mit enormen finanziellen Risiken verbunden sein...

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  • In fünf Stopps nach Mekka - Bahnhofsgebäude in Saudi-Arabien von Foster +Partners



    16.07.2019
    Der Haramain Express ist eine Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke, die die Städte Mekka, Dschidda und Medina ganz im Westen des Königreichs Saudi-Arabien miteinander verbindet. Wichtiges Motiv für den Bau der Strecke war der Wunsch, die Pilgermassen zu den beiden heiligen Stätten Medina und Mekka nachhaltig transportieren zu können. Die Verbindung verkürzt die Fahrzeit zwischen Mekka und Medina auf 2 Stunden und 20 Minuten. Die Haramain Express Strecke erhält fünf Bahnhöfe, vier davon hat das Londoner Büro Foster + Partners entworfen und gebaut. Die Bahnhöfe in Mekka, Medina, Jeddah und in King Aziz Economic City (KAEC) sollen als Tore in die großen arabischen Städte wahrgenommen werden und sind an die neu errichteten jeweiligen U-Bahnsysteme angeschlossen. Sie sind in Modulbauweise errichtet und zeigen Gestaltungselemente, die an die lokale Bautradition angelehnt sind. Alle vier Bahnhöfe basieren auf einem gemeinsamen 27 Quadratmeter großen Modul mit Dach, Fluren und Plattform, das flexibel sowohl für Durchgangs- als auch für Endbahnhöfe angewendet werden kann. Der Modulbau ermöglicht, die Bahnhöfe entsprechend den sich ändernden Anforderungen der Fahrgäste zu erweitern und so...

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  • Rückkehr zum Mississippi - Parkgestaltung in New Orleans von Hargreaves Associates



    16.07.2019
    Er ist dem verheerenden Hurrikan Katrina geschuldet, der 2005 große Teile von New Orleans verwüstet hat: Im Rahmen von Wiederaufbaumaßnahmen entstand ein großmaßstäblicher Flussentwicklungsplan, der auf mehr als neun Kilometern einen städtischen, halbmondförmigen Park entlang des Ostufers des Mississippi andenkt. Ausgedehnte öffentliche Grünanlagen sollen die gegenüberliegenden Enden des Projekts verankern, während dazwischen in regelmäßigen Abständen kleinere, nachbarschaftliche Parks eingefügt wurden. Mit der Fertigstellung des Crescent Park im östlichen Teil des Planareals ist die erste Phase des Projekts nun abgeschlossen. Neben dem Büro Eskew+Dumez+Ripple, die das Projekt als ausführende Architekten begleiteten, waren u.a. das Büro von David Adjaye für die Piety Wharf und Brücke und Michael Maltzan für den Mandeville Wharf und Brücke als Entwurfsarchitekten tätig. Für die Landschaftsarchitektur zeichnet das Büro Hargreaves Associates verantwortlich. Ziel ist es, die Stadt wieder mit dem Fluss zu verbinden und die Überreste der industriellen und maritimen Vergangenheit der Stadt zugänglich zu machen. Eskew-Dumez-Ripple verstehen das Projekt als eine „Rückkehr zum Fluss“, ist es...

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  • Leichtes Bauen am Fluss - Theaterpläne von MAD Architects für Yiwu



    16.07.2019
    Als „Stadt der Weihnacht“ sei Yiwu bekannt, weiß Wikipedia. In der 1,2-Millionen-Metropole rund 300 Kilometer südlich von Schanghai werden angeblich fast zwei Drittel der entsprechenden saisonalen Deko-Artikel hergestellt. Eine direkte Güterzugverbindung führt dann von dort bis nach Madrid. Alles andere als ein provinzielles Setting also, zumal auch tausende ausländische Händler die Straßen bevölkern. Kein Wunder, dass in Yiwu nun ein großes Theater entstehen soll. MAD Architects (Peking) haben kürzlich einen entsprechenden Wettbewerb gewonnen, gegen Büros und Architekten wie Arata Isozaki, Christian de Portzamparc oder gmp. Direkt am – oder besser: im – Dongyang-Fluss gelegen, wird das Theater zwei Säle mit 1.600 und 1.200 und ein Konferenzzentrum mit 2.000 Plätzen umfassen. Der inselartige Bauplatz biete eine besonders gute Anbindung an alle Teile der Stadt, so die Architekten, weshalb sie die Anlage auch als großen öffentlichen Raum samt ergänzendem Amphitheater planen. Die zeltartige Dachstruktur überspannt darum nicht nur das eigentliche Gebäude, sondern auch Teile der Promenade entlang des Wassers. Von einem Zelt sprechen MAD übrigens nicht, ihre Referenz sind die Segel...

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