• Ästhetik des Rohbaus - Schulcampus für Mädchen im indischen Pune von Case Design



    18.03.2019
    Begabten Mädchen Indiens eine umfassende Ausbildung auf hohem Niveau zu ermöglichen und sie für künftige Führungspositionen zu qualifizieren – mit dieser Mission hat die Leadership Foundation of India 2015 die Avasara Academy nahe der Stadt Pune ins Leben gerufen. Masterplan und Architektur für den Oberschulcampus stammen von Case Design (Mumbai), deren Entwurf unter dem Titel „A School in the Making“ bereits bei der 16. Architekturbiennale in Venedig in der Arsenale-Ausstellung präsentiert wurde. Das Netto-Nullenergiekonzept der Anlage entstand in Zusammenarbeit mit den Ingenieuren von Transsolar KlimaEngineering (New York) und basiert unter anderem auf einer passiven Ventilation mit Luft-Erdwärmetauschern und einer detailliert geplanten Lenkung von Luftströmen durch die Gebäude mithilfe von integrierten Hohlräumen und farbenfroh gestalteten Solarkaminen auf den Dächern. Das rund 1,74 Hektar große Schulgelände liegt an einem Berghang oberhalb des Dorfes Lavale und besteht aus einer Reihe von einfachen, die Ästhetik eines Rohbaus verkörpernden Gebäuden mit einer Gesamtbruttogrundfläche von 11.148 Quadratmetern. Sie sind in lockerer Formation auf dem Gelände platziert, der...

    >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>


    mehr

  • Frischer Wind aus Wien - PPAG gewinnen Schulbau-Wettbewerb der Howoge in Berlin



    18.03.2019
    Wenn alles gut geht, darf sich der Berliner Schulbau bald auf neue Impulse aus Wien freuen, denn PPAG architects haben den kürzlich entschiedenen Wettbewerb der Howoge für eine Sekundarschule an der Allee der Kosmonauten in Berlin-Lichtenberg gewonnen. Anders als bei den klar und streng geordneten Baukörpern, die hierzulande größtenteils entstehen, arbeiten PPAG mit kleinteilig gegliederten Häusern, wie etwa beim Bildungscampus Sonnwendviertel in Wien, der 2014 entstand. In Lichtenberg schlagen sie ein vielfach gestaffeltes Haus in Holzbauweise vor. Pädagogische und architektonische Grundlage dieser Herangehensweise ist das Konzept des Clusters, das aktuell im deutschen Schulbau immer wichtiger wird. Gemeint ist damit die Abkehr von der klassischen Klassenraum-Flur-Schule zugunsten der Gliederung einer großen Schule in einzelne Einheiten. Diese bestehen wiederum aus mehreren Klassen-, einem Lehrerzimmer sowie flexibel nutzbaren Räumen, die um ein offenes Forum angeordnet werden. Dieses räumliche Setting erlaubt neue, flexible Arbeits- und Lernformen. Um die Ordnung der Schule auf der Basis von Clustern ging es auch im Wettbewerb der Howoge – auch wenn man hier von Compartments...

    >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>


    mehr

  • MIPIM Awards und Future Projects Awards - Branchenpreise in Cannes verliehen



    18.03.2019
    Auf der 30. Ausgabe der Immobilienmesse MIPIM (Marché international des professionnels de l'immobilier) im französischen Cannes wurden vergangene Woche die MIPIM Awards 2019 und die MIPIM Future Project Awards verliehen. Die 12-köpfige internationale Jury der MIPIM Awards, der überwiegend Immobilienentwickler*innen angehörten, wählte aus 108 Einsendungen zunächst 40 Finalisten und vergab dann 12 Preise in zwölf Kategorien. Darunter finden sich diesmal zwei deutsche Projekte: Als „Best Residential Development“ erhalten die Auszeichnung Sauerbruch Hutton Architekten mit Woodie in Hamburg: Das Wohnheim auf der Elbinsel Wilhelmsburg entstand als Holzmodulbau, es ermöglicht mit seiner schlichten, aber hochwertigen Ausstattung der 371 Einzelappartments und der platzeffizienten Raumaufteilung bezahlbare Mietpreise und richtet sich vor allem an Studierende. Als „Best Urban Regeneration Project“ wurde die neue Altstadt in Frankfurt am Main prämiert. An dem städtebaulichen Großprojekt unter Federführung von Schneider Schumacher waren insgesamt 20 Architekturbüros beteiligt. Während die MIPIM Awards an fertig gestellte Bauten und Projekte vergeben werden, zeigen die vom britischen Magazin...

    >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>


    mehr

  • Produktive Städte - Europan 15 ausgelobt



    18.03.2019
    Der Wohnungsbau hat derzeit weiterhin oberste Priorität, doch der Fokus auf eine einzige Typologie führt im komplexen Gewebe der Stadt zu neuen Problemen. Dabei geht es nicht nur um klassische Nutzungskonflikte, sondern um die grundsätzliche Frage, wie unser urbanes Leben in Zukunft funktionieren soll. Schon vor zwei Jahren blickte der Europan-Wettbewerb auf das Thema der „produktiven Stadt“. In der heute gestarteten aktuellen Runde soll dahingehend weitergedacht werden. Produktiv, das ist wichtig, meint dabei eben nicht nur Gewerbe, sondern die Synergien zwischen „Ökosystemen, Menschen und der gebauten Umwelt“. Gemeinschaftliche Lösungsansätze zwischen unterschiedlichen Disziplinen seien gefordert, wobei die drei Felder „Ressourcen – Mobilität – Fairness“ explizit im Fokus stehen. Ist der Blick auf die „Mobilität“ noch evident, wird es – im Bezug zu Architektur und Städtebau – hinsichtlich der „Ressourcen“ schon vielschichtiger. Welche Vorstellungen sozialer, technischer, architektonischer und stadtplanerischer Neuerungen sind in diesem Zusammenhang zu entwickeln, heißt es in der Auslobung. Auch „Fairness“ im Sinne einer besseren Verknüpfung von räumlichen und sozialen Bedingungen...

    >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>


    mehr